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PACVD Plasmabeschichten:
Anwendungsbeispiele:
- Werkzeuge zur Blechumformung
- Aluminium-Druckguss-Formen und -Kerne
- Kunststoff-Spritzguss-Formen
Das PLASTIT-Verfahren benützt ein Plasma, um auf ein Werkstück eine dünne Hartstoffschicht
von einigen µm Schichtdicke aufzubringen. Die für den Schichtaufbau benötigten Elemente
werden alle in Gasform in den Prozess eingebracht, wodurch eine optimale Verteilung der
Beschichtungssubstanzen ohne mechanischen Aufwand gewährleistet ist. Die Hartstoffschicht
stellt einen sehr effektiven Verschleißschutz dar. Die Standzeiten von Werkzeugen können
aufgrund dieser Schicht um ein Vielfaches erhöht werden. Gleichzeitig können durch diese
"Schutzschicht" bei Schneidwerkzeugen wesentlich höhere Schnittgeschwindigkeiten und Vorschübe
gefahren werden.
Zurzeit wird dieses Verfahren hauptsächlich zur Abscheidung von TiN-, TiCN- und TiBN-Schichten
benützt. Die Möglichkeit des Verfahrens lassen aber noch viele weitere für diverse Anwendungen
sehr nützliche Arten von Hartstoffabscheidungen (z.B. TiAlN, Diamant, usw.) zu. Vor der Ausführung
dieser Verfahren findet zur Aktivierung und Reinigung ein eigener Plasma-Reinigungsprozess statt.
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